Musik, die berührt – das Klangei next auf der Palliativstation

Wenn Worte nicht mehr ausreichen, beginnt Musik zu sprechen.
Auf der Palliativstation begleitet Musiktherapeutin Melina Schaberger schwer kranke Menschen mit Klängen, die berühren, beruhigen und verbinden.

Das Klangei® next wird dabei zu einem besonderen Instrument: Es macht Musik nicht nur hörbar, sondern auch spürbar.
In einem aktuellen Beitrag des Magazins Palliative Care wird gezeigt, wie Musiktherapie und Klangräume dabei helfen können, Lebensqualität, Ruhe und Momente von Lebendigkeit bis zuletzt zu ermöglichen.

Musiktherapie auf der Palliativstation

Die Lebensqualität von schwer kranken Menschen zu verbessern, steht in der Palliativbetreuung im Mittelpunkt. Beschwerden wie Schmerzen, Luftnot oder Übelkeit können sehr belastend für Betroffene sein.

Auch mit Gefühlen wie Angst, Verzweiflung oder Wut sind Erkrankte oft konfrontiert. Neben der ganzheitlichen Betreuung durch unser multiprofessionelles Team besteht für stationäre Patientinnen und Patienten seit April 2025 die Möglichkeit, einmal pro Woche Musiktherapie in Anspruch zu nehmen. Frequenzen und Klänge wirken sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem, die Schmerzempfindung und die psychische Verfassung aus. Musik kann somit ein wesentlicher Bestandteil in der Begleitung sein. Wir freuen uns daher sehr, Musiktherapeutin Frau Schaberger Melina MSc in unserem Team willkommen zu heißen.

Melina Schaberger, MSc: Ich bin Musiktherapeutin aus Melk und führe dort meine eigene Praxis. Seit dem vergangenen Jahr darf ich außerdem Menschen auf der Palliativstation in Lilienteld musiktherapeutisch begleiten – eine Tätigkeit, die mich fachlich wie perskönlich sehr bewegt.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie tief Musik wirken kann, insbesondere in Zeiten schwerer Krankheit und am Lebensende. Musik schafft Räume, in denen Worte nicht mehr notwendig sind und in denen trotz Schmerz und Belastung oft Berührung, Lebendigkeit und manchmal auch Freude spürbar werden.

Musik ermöglicht es, Gefühle auszudrücken, für die es oft keine Worte gibt – Trauer, Angst, Sehnsucht oder auch Dankbarkeit. Im geschützten Rahmen der Musiktherapie können diese Emotionen wahrgenommen und gehalten werden. Das kann helfen, innerlich zur Ruhe zu kommen und einen neuen Umgang mit der eigenen Situation zu finden.

Immer wieder erlebe ich, wie Musik Momente von Freude, Leichtigkeit und Verbundenheit entstehen lässt. Sie kann Schmerzen lindern, die Atmung erleichtern und Angst spürbar reduzieren. Durch die entstehende Entspannung verbessert sich häufig das seelisch-körperliche Wohlbefinden und viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sie sich nach der Musiktherapie ruhiger und zugleich gestärkt fühlen.

Musiktherapie kann die Lebensqualität fördern – nicht, indem sie etwas „wegnimmt“, sondern indem sie etwas öffnet: einen Raum für Begegnung, für Sinnlichkeit und für das, was im Augenblick noch da ist. Sie erinnert daran, dass das Leben bis zuletzt spürbar, bedeutungsvoll und schön sein darf.

Nicht nur für unsere Patientinnen und Patienten kann Musik eine wertvolle Ressource sein, sondern auch für uns als betreuendes Team. Resilienz, Konzentration und Stressbewältigung können davon positiv beeinflusst werden. Darum ist ebenfalls seit dem Frühjahr 2025 ein Tool aus dem Bereich der Musiktherapie regelmäßig auf der Station in Verwendung. Es handelt sich um einen Vibrationsplayer vom Hersteller Eicher Musik aus Österreich. Das sogenannte Klangei next nutzt schwingungsfähige Gegenstände, Oberflächen oder sogar den eigenen Körper als Resonanzraum und macht es somit möglich, Klänge und Melodien nicht nur zu hören, sondern auch zu fühlen. In Verwendung kommt es beispielsweise in Pausen, um danach konzentrierter und möglicherweise ein Stück weit ausgeglichener zurück in den Arbeitsalltag zu kehren.

Ein großes Dankeschön gilt dem Palliativverein Lilienfeld, welcher es ermöglicht hat, unseren Patientinnen und Patienten diese Art von Therapie anbieten zu können und dem es wichtig ist, die Gesundheit und das Wohlbefinden des betreuenden Teams zu fördern. 

Auch das Pflege- und Betreuungszentrum Hainfeld nutzt seit Herbst 2025 ein Klangei next. Hier wird das Klangei für Bewohnerinnen und Bewohner verwendet, aktuell gibt es noch keinen ausreichenden Erfahrungsbericht.

Zeitungsartikel “Palliativ-Care” (März 2026)
Palliative Care Klangei next Artikel Melina Schaberger

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